Forschungsprojekte

Überflutungssimulation

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Grid Computing bezeichnet die Technologie mit der man Computerleistung ähnlich dem elektrischen Strom aus der Steckdose bekommt. Die "Leistungsfähigkeit" des Grids ist dabei nicht durch den PC begrenzt mit dem man sich ans Grid anhängt, sondern durch die Größe des Grids bzw. Anzahl der Computer die im Grid miteinander verbunden sind.

Den praktischen Nutzen der Grid Technologie für die Bevölkerung haben Wissenschaftler der Universität Linz im Rahmen des EU CrossGrid Projekts untersucht. Dabei ging es unter anderem darum, Möglichkeiten zu finden, wie Grid Computing in der Medizin, zur Bekämpfung der Umweltverschmutzung, aber auch bei Überschwemmungen eingesetzt werden kann.

Die Ergebnisse des vor kurzem abgeschlossenen Projektes haben die Wissenschaftler des GUP unter der Leitung von Jens Volkert im Rahmen eines anschaulichen Films vorgestellt. Dieser zeigt, wie man das Grid für "Krisenmanagement bei Überflutungen" einsetzen kann und warum dieses Szenario ohne Grid nicht möglich wäre.

So wird die zu erwartende Überflutung durch eine Reihe von meteorologischen, hydro­logischen und hydraulischen Simulationen vorhergesagt, wodurch rechtzeitige Maßnahmen - z.B. Evakuierungen - möglich werden.

Zusätzlich zur Simulation der Überflutung ist es auch möglich, sich die zu erwartenden Auswirkungen im VRC@JKU anzusehen. Durch die Darstellung im CAVE können die Experten besser abschätzen, welche Konsequenzen eine Über­schwemmung haben wird und wie man am besten darauf reagieren sollte.

Das CrossGrid-Projekt - Development of Grid Environment for Interactive Applications (IST-2001-32243) wurde von 2002 bis 2005 von der EU mit 6.7 Millionen Euro gefördert, wobei neben der JKU weitere 20 Partner aus 11 europäischen Ländern mit insgesamt 1926 Personen­monaten beteiligt sind.

Der Arbeitsbereich "Überflutungen" wurde im Projekt von Prof. Ladislav Hluchy, Direktor des Instituts für Informatik der Slowakischen Akademie der Wissenschaften geleitet.

Der Film "The Grid Stories" wurde von NextGrid für die europäische Grid Community in Zusammenarbeit mit der Grid Technologies Unit von DG-INFSO der europäischen Kommission erstellt.

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Studentenprojekte

Seit einiger Zeit bietet das GUP die Vorlesung Virtual Reality im CAVE an. Ziel der Lehrveranstaltung ist es dem interessierten Hörer die Technologie der Virtual Reality näher zu bringen. Dabei werden Themen wie OpenSG- und Performer-Programmierung, der Umgang mit EON Studio oder 3D Modellierung behandelt. Am Ende der Vorlesung soll es den Studenten möglich sein, eigenständig VR-Applikationen für den CAVE, Curved Screen, ICatcher oder das ReachIn Display zu entwickeln. Hier finden sich Informationen zu den bisher entstandenen Abschlußprojekten.

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Die Johannes Kepler Universität Linz ist immer um die Kooperation mit Firmen bemüht. Ein Hauptaugenmerk liegt hierbei an der Schnittstelle zwischen Studenten und Forschungsprojekten aus der Wirtschaft. Dabei bietet das VR-Center eine der besten Hardware Ausstattungen Europas. Wenn Ihre Firma an Forschungsprojekten in den Bereichen Computergraphik, Visualisierung oder Human Interface Technology interessiert ist oder Projektideen einbringen möchte, dann kontaktieren Sie uns über vrcadmin@jku.at