Forschungsprojekte

Avatar

In verteilten virtuellen Umgebungen werden die Benutzer durch Geometrien dargestellt, die als Avatare bezeichnet werden. Die Avatara Applikation wurde unter OpenGL entwickelt und bietet dem Benutzer einen ansteuerbaren OpenSG Knoten, der einen solchen Avatar repräsentiert. Verschiedene Animationsphasen des Charakters können aktiviert werden und die Animationsgeschwindigkeit kann bestimmt werden. Es ist desweiteren möglich die Kopfausrichtung, die Handposition, sowie die Neigung des Oberkörpers zu bestimmen. Die Modelierung der Charaktere erfolgt zur Zeit ausschliesslich unter Blender.

inVRs-Editor

Mit dem inVRs-Editor können relativ einfach virtuelle Welten erstellt werden. Die Modelle werden über XML-Dateien geladen und dem Benutzer mittels Buttons zur Verfügung gestellt. Die Informationen der Objekte werden beim anwählen angezeigt. Nach Fertigstellung einer Umgebung kann diese wiederum in XML-Dateien gespeichert werden und später vom inVRs verwendet werden.
Es ist auch möglich bis zu 5 inVRs-Editoren über ein Netzwerk zu verbinden und gemeinsam an einer virtuellen Welt zu arbeiten.

Sciencepark

In den letzten Jahren ist das Interesse Virtual Reality Technologie im Bereich der Architektur und der Bauplanung zu nutzen stark gestiegen. Der Science Park, ein neues Bauprojekt der Johannes Kepler Universität, wurde vorab im VRC visualisiert. Um einen allgemeinen Überblick über die Gesamtarchitektur zu erhalten und eventuelle Probleme im Vorfeld zu erkennen werden immer mehr Bauprojekte in stereoskopischer 3D Grafik dargestellt und den Betrachtern interaktiv begehbar zur Verfügung gestellt.

JointInteraction

JointInteraction ist ein Interaktions-Modul für Virtual Reality Anwendungen. Es erlaubt mit unterschiedlichen Objekten in einer Virtuellen Welt zu interagieren. Die Berechnung der Interaktion erfolgt mit Hilfe der Open Dynamics Engine (ODE). Durch die Physik Simulation können verschiedene Objektverbindungen wie z.B. Gelenke realisiert werden.

Virtual Gallery

Die Virtuelle Gallerie erfüllt zwei wichtige Aufgaben. Zum einen stellt sie eine Einstiegsapplikation in Virtuelle Welten dar: Geometrien und Texturen - die Ausstellungsstücke der Galerie - können flexibel angeordnet werden. Zum anderen kann man durch Anwählen der einzelnen Ausstellungsstücke eine damit verknüpfte Applikation starten. Die Galerie dient also als Menü für unterschiedliche Applikationen. Die Applikation wurde vom GUP in enger zusammenarbeite mit Khaled Ali erstellt.

Virtuelle Universität

In dieser Applikation ist es dem Anwender möglich ein Modell der JKU zu betreten. Das Modell wurde anhand der tatsächlichen Gebäudepläne erstellt. Der Anwender kann sich vom Mensagebäude entlang des Keplergebäudes bis zum Hochschulfondsgebäude bewegen. Ein besonders großes Augenmerk wurde auf detailgetreue Darstellung der einzelnen Gebäude gelegt. Diese Applikation wurde vom GUP in enger Zusammenarbeit mit Khaled Ali erstellt.

VRIO - Sprachverarbeitungseinheit zur Steuerung von Computern

Virtuelle Realität erlaubt neue Wege der Visualisierung und Interaktion mit einer virtuellen Umgebung. All diese virtuellen Realitäten erfordern Interaktion mit dem Benutzer. Ein großes Problem, das sich hierbei bemerkbar macht, sind die beschränkten Möglichkeiten der verfügbaren Eingabegeräte. Joystick, 3-D Maus und Datenhandschuh eignen sich nicht für die Steuerung einer Applikation, die zahlreiche Kommandos zur Verfügung stellt. Es erscheint es sinnvoll, Spracheingabe als die natürlichste Art der Kommandoeingabe zu verwenden. So wurde die Idee eines Spracherkennungssystems für virtuelle Realität geboren.

Wellengleichungsbasierte Oberflächensimulation von Wasser

Die zeitliche Entwicklung einer Wasseroberfläche, deren Höhenabweichungen als 2D Funktion der Oberfläche betrachtet werden, kann mit Hilfe der zweidimensionalen Wellengleichung beschrieben werden. In der Publikation "Fast Water Animation Using the Wave Equation with Damping" erweiteren Y. Nishidate und G. P. Nikishkov die Wellengleichung um einen Dämpfungsterm. Außerdem wird eine Diskretisierung vorgeschlagen, die zu einem natürlicheren Erscheinungsbild von Wellen führt. Bei einer geringen Einflussnahme auf die Simulation kann der rechenaufwendige Simulationsvorgang in einem eigenen Thread effizient durchgeführt werden.

Studentenprojekte

Seit einiger Zeit bietet das GUP die Vorlesung Virtual Reality im CAVE an. Ziel der Lehrveranstaltung ist es dem interessierten Hörer die Technologie der Virtual Reality näher zu bringen. Dabei werden Themen wie OpenSG- und Performer-Programmierung, der Umgang mit EON Studio oder 3D Modellierung behandelt. Am Ende der Vorlesung soll es den Studenten möglich sein, eigenständig VR-Applikationen für den CAVE, Curved Screen, ICatcher oder das ReachIn Display zu entwickeln. Hier finden sich Informationen zu den bisher entstandenen Abschlußprojekten.

Industrieprojekte

  • Industrieprojekte
  • SAVE

Die Johannes Kepler Universität Linz ist immer um die Kooperation mit Firmen bemüht. Ein Hauptaugenmerk liegt hierbei an der Schnittstelle zwischen Studenten und Forschungsprojekten aus der Wirtschaft. Dabei bietet das VR-Center eine der besten Hardware Ausstattungen Europas. Wenn Ihre Firma an Forschungsprojekten in den Bereichen Computergraphik, Visualisierung oder Human Interface Technology interessiert ist oder Projektideen einbringen möchte, dann kontaktieren Sie uns über vrcadmin@jku.at